...sie laden mich ein, sie zu gestalten...sie gestalten sich selbst und mich mit...wir finden unsere Gestalt...

Mein Zugang/meine Vision

Ich gehe davon aus, dass Gefühle und Inhalte, die gefühlt, gedacht und auf kreative Art und Weise ausgedrückt werden können und dürfen, nicht mehr bzw. weniger destruktiv ausagiert werden müssen.

In diesem Sinne träume ich von einer Welt, in der Menschen Wege zu ihren Gefühlen, Gedanken und für sie relevanten Inhalten finden, um weniger wild um sich schlagen zu müssen. Diese Wege sind häufig schmal, steinig, verworren und schwer zu erkennen. Manchmal sind sie scheinbar auch zu naheliegend; sie erscheinen zu banal und nichtig, oder aber auch zu absurd und abgehoben, um gesehen und als wertvoll erkannt zu werden. Oft brauchen wir Hilfe, diese Wege und Möglichkeiten zu erkennen - Hilfe, um die wir das eine Mal bitten müssen; Hilfe, die das andere Mal von selbst zu uns kommt, sofern wir sie sehen und annehmen. Sie von der Natur zu bekommen - einfach so - ist für mich ein ganz besonderes Geschenk! Ich bekomme sie von den Steinen, die mich die Verbundenheit mit dem Boden erfahren und ihr altes Wissen erahnen lassen, und die mich inspirieren sowie auch von den guten Menschenseelen, die mich umgeben, mich sehen, stärken und sein lassen... und Verbundenheit spüren lassen.

In meinen sozialpädagogischen Arbeiten und Fachartikeln schreibe ich immer wieder, dass es im Grunde u.A. darum geht, unseren KlientInnen innere Räume zu eröffnen und zu ermöglichen, in Gedanken mit Gedanken spielen zu lernen. Das ist der Punkt! Wir müssen den Mut finden, unsere Gefühle zu erfahren, anzuschauen, auszuhalten, zu spüren, zu denken und mit ihnen zu spielen... und dann wird es manchmal (unerträglich) kitschig, manchmal (unerträglich) grausam und manchmal (unerträglich) dazwischen. Wie auch immer - es gibt hilfreiche Begegnungen, die es ermöglichen, die Unerträglichkeit (in ihrer jeweiligen Gestalt) erträglich, die Erträglichkeit willkommen und die Willkommenheit gut zu machen.

 

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